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Melden und blockieren

Jeder Server hat seine eigene Moderation, und die führt deine Organisation. Wenn etwas gegen die Hausregeln verstößt, melde es. Wenn dir jemand zu viel wird, blockiere die Person. Beides verrät der anderen Person nicht, wer du bist.

Etwas melden

Jeder Vorgang, jeder Kommentar, jede Sprachnachricht, jede Datei und jede Seite der Wissensdatenbank hat im Menü ⋯ den Eintrag Melden …, ebenso das Profil jeder Person. Auch der Dateibetrachter hat ihn.

Melden: zuerst, worum es geht, dann was die Moderation wissen soll

  1. Wähle, worum es geht: Belästigung, Beleidigung oder Hass; Drohung oder Gewalt; sexuelle Inhalte; Gefährdung von Kindern; private Daten ohne Zustimmung; Spam, Betrug oder Schadsoftware; Rechtsverletzung; oder etwas anderes.
  2. Schreib dazu, was die Moderation wissen sollte. Bei Gefährdung von Kindern, einer Rechtsverletzung und etwas anderem ist eine kurze Beschreibung Pflicht.
  3. Schick die Meldung mit Melden ab. Damit bestätigst du, dass deine Angaben nach bestem Wissen stimmen.

Wenn du einen Kommentar oder eine Person meldest, blockiert … auch blockieren sie im selben Schritt. Einen Kommentar, den du gemeldet hast, siehst du danach eingeklappt.

Für etwas ohne eigenes Menü, etwa den Namen eines Projekts, eines Boards oder eines Teams, nimm Einstellungen › Hilfe und Kontakt › Etwas anderes melden …. Sag, wo es steht und was die Moderation wissen sollte.

Was dann passiert

  • Eine Person aus der Moderation sieht es sich an, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Meldungen über Drohungen und über eine Gefahr für Kinder kommen zuerst dran.
  • Die gemeldete Person erfährt nie, wer gemeldet hat. Auch in der Moderation bleibt verdeckt, wer gemeldet hat: Aufdecken geht nur mit einem Grund, und der Grund steht im Verlauf des Falls. Wer etwas über Kinder gemeldet hat, bleibt immer verdeckt.
  • Niemand aus der Moderation entscheidet über eine Meldung, an der er selbst beteiligt ist, weder über eigene Inhalte noch über etwas, das er selbst gemeldet hat.
  • Sobald die Moderation entschieden hat, bekommst du eine Mitteilung, Deine Meldung wurde geprüft, mit dem Ergebnis.

Du kannst bis zu 20 Meldungen in der Stunde und 100 am Tag schicken, davon bis zu 5 am Tag über Drohungen oder Kinder. Eine Meldung, von der du weißt, dass sie falsch ist, verstößt selbst gegen die Hausregeln.

Auch Menschen ohne Konto können melden. Die Hausregeln deines Servers nennen das Formular dafür.

Jemanden blockieren

Person blockieren im Menü eines Kommentars, oder Privatsphäre › Blockieren im Profil. Nichts, was die Person auslöst, erreicht dich noch, ihre Kommentare und Sprachnachrichten siehst du eingeklappt, und sie kann dich nicht mehr an Vorgängen beteiligen. Die Zusammenarbeit bleibt. Die Person erfährt nichts davon, die Moderation auch nicht. Was sich genau ändert und was bleibt, steht unter Kommentare & Anhänge.

Einstellungen › Blockierte Personen zeigt alle, die du blockiert hast, jeweils mit Aufheben.

Blockieren schützt nur dich. Wenn etwas weg soll, melde es.

Ein Hinweis der Moderation

Wenn die Moderation etwas von dir entfernt oder dein Konto sperrt, bekommst du einen Hinweis der Moderation, in der App und per E-Mail, egal was deine Einstellungen für Mitteilungen sagen. Er nennt:

  • was entfernt wurde oder wie lange dein Konto gesperrt ist,
  • wie es dazu kam: nach einer Meldung, aus eigenem Antrieb der Moderation oder durch die automatische Textprüfung,
  • was die Moderation festgestellt hat und auf welche Hausregel oder welches Gesetz sie sich stützt,
  • ob automatisierte Mittel beteiligt waren,
  • bis wann du widersprechen kannst, und dass dir unabhängig davon der Weg zu Gericht offensteht.

An der Stelle des entfernten Inhalts steht Von der Moderation entfernt. Warum? öffnet den Hinweis.

Ein gesperrtes Konto wird überall abgemeldet, und seine Zugriffstokens ruhen. Was du geschrieben hast, bleibt, wie es ist. Eine Sperre für 7 oder 30 Tage endet von selbst, eine unbefristete, wenn die Moderation sie aufhebt.

Widersprechen

Einer Entscheidung kannst du einmal widersprechen, innerhalb von sechs Monaten: Widersprechen … im Hinweis. Schreib, was die Moderation falsch gesehen hat und was sie wissen sollte. Jemand anderes aus der Moderation, nie die Person, die entschieden hat, sieht es sich noch einmal an.

Solange dein Konto gesperrt ist, kannst du dich nicht anmelden. Dann antworte auf die E-Mail mit dem Hinweis. Deine Antwort gilt als Widerspruch.

Der Hinweis zeigt das Ergebnis. Entweder bleibt die Entscheidung, oder sie wird aufgehoben: Der Inhalt kommt zurück, und eine Sperre endet. Wurde der Inhalt inzwischen neu geschrieben, bleibt der neue Text.

Hausregeln

Die Hausregeln deiner Organisation sagen, was nicht erlaubt ist und wie die Moderation arbeitet. Du stimmst ihnen nach der Anmeldung zu, und noch einmal, wenn deine Organisation alle um Zustimmung zu einer neuen Fassung bittet. Einstellungen › Hilfe und Kontakt › Hausregeln zeigt sie vollständig, mit der Fassung, der du zugestimmt hast, und wann.

Dein Server prüft Texte womöglich beim Speichern und lehnt klare Verstöße ab. Was du dann siehst, steht unter Dein Konto.